Projektgebiet

Der Gemeindewald Kappel-Grafenhausen grenzt im Westen an die bisherigen Flächen der Wilden Weiden. Die Waldweide umfasst zwei große Teilflächen mit zusammen mehr als 60 Hektar.

Der westlich des alten Tulla-Dammes gelegene Gemeindewald (siehe Karte) kann nicht beweidet werden. Dort soll ein Niederwald für Licht und Struktur sorgen. Im Niederwald werden die Bäume regelmäßig am Boden abgeschlagen („auf den Stock gesetzt“). Der im Boden verbleibende Wurzelstock treibt neu aus und sorgt so für eine Erneuerung

Tabufläche für die Rinderbeweidung ist auch der Bannwald im zentralen Bereich der Schonwaldfläche. In Bannwäldern ist jegliche Nutzung des Waldes verboten.

Das Polder Elzmündung und die damit verbundenen ökologischen Flutungen werden künftig das Wasserregime in der Aue bestimmen und standortprägend für Pflanzen und Tiere sein.